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Landesgartenschau in Deggendorf 2014

Die Altstadt von Deggendorf, wenngleich mehrfach zerstört, zeugt noch immer von der wittelsbachischen Stadtgründung. Einige Giebelformen, die Plätze und die Farbgebung verdeutlichen dies. Das Pflanzkonzept bedient sich dieses städtebaulichen Erbes.



 

Ansatz:
Das Pflanzkonzept sieht eine lange Achse von der Stadt zur Donau vor. Diese greift auf der Stadtseite mit einem kräftigen Gelb die Farbigkeit der Altstadt auf, das über einen fließenden Farbverlauf zur Donau, also Blau führt. Wie im Frühjahr verlaufen auch im Sommer die Farben fließend. Dabei begleitet ein lockeres Spiel aus straff wachsenden Pflanzen wie Löwenmäulchen und solchen mit großen runden Blüten wie Dahlien das Band als konstantes Element.

Frühjahrs- und Sommerpracht in den Fischergärten

Einer unter vielen Bereichen der Gartenschau sind die Fischergärten. Da in den Fischergärten die Ausstellungsbereiche der Gartenschau liegen ist es hier besonders angebracht Frühjahrs und Sommerblumen rein gärtnerisch zu präsentieren. So sind hier Gemüse und Sommerblumen in opulenter Form miteinander verbunden. Nicht nur Zierkohl (Brassica) in verschiedenen Formen, auch Mangold (Beta) Sauerampfer (Rumex) und Petersilie (Petroselinum) zählen dazu. Dabei zieht sich das Gemüse wie Pinselstriche durch die Blumen. Sie werden von Leberbalsam (Ageratum), Spinnenblume (Cleome), Schmuckkörbchen (Cosmos) und Studentenblumen umspielt.

Umgekehrt zeigt sich die Fläche zwischen den beiden Wällen als ganz zurückhaltender und ruhiger Bereich in den man eintaucht, um zwischen Gräsern und vielen weißen oder blauen Sommerblumen wie Knorpelmöhre (Ammi) und Wolfsmilch (Euphorbia) zu wandeln.